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Minergie und
Minergie-P
Baustandard der
Zukunft
Minergie
MINERGIE®
ist ein Qualitätslabel für neue und sanierte Gebäude. MINERGIE fördert den
rationellen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei
gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität, Senkung der Umweltbelastung
und Sicherung der Werterhaltung ihres Gebäudes.
Im
Zentrum steht der Komfort – der Wohn- und Arbeitskomfort von Gebäudenutzern.
Ermöglicht wird dieser Komfort durch eine hochwertige Bauhülle und eine
systematische Lufterneuerung.
Der
Baustandard MINERGIE® geniesst eine breite Akzeptanz. Gründe gibt es viele,
der Wichtigste: Sie sind in der Gestaltung, in der Materialwahl und in der
inneren und äusseren Struktur eines Gebäudes völlig frei.
Die
wichtigsten Anforderungen an ein MINERGIE-Gebäude:
- Primäranforderungen
an die Gebäudehülle zur Sicherung einer nachhaltigen Bauweise.
- Lufterneuerung
mittels einer Komfortlüftung.
- MINERGIE®-Grenzwerte
der Energiekennzahl.
- Nachweis
über den thermischen Komfort im Sommer.
- Zusatzanforderungen,
je nach Gebäudekategorie betreffend Beleuchtung, gewerbliche Kälte- und
Wärmeerzeugung.
- Die
Mehrinvestitionen gegenüber konventionellen Vergleichsobjekten dürfen
dabei höchstens 10 % betragen.
Kosten
Ist ein
MINERGIE®-Haus teurer?
Der
Mehraufwand zur Erreichung der Standards liegt je nach Bauart gegenüber
konventionellen Vergleichsobjekten bei maximal 10 Prozent. Umgekehrt
verbessert er die langfristige Vermiet- und Verkaufbarkeit bei steigenden
Komforterwartungen. Banken gewähren zudem günstigere Ökohypotheken; auch
steuerlich gibt es einen Bonus.
Energieeinsparungen
Wie
gross sind die Energieeinsparungen?
Der
Minderverbrauch eines MINERGIE®-Einfamilienhauses liegt gegenüber einem
Durchschnittseinfamilienhaus von 200 m2 bei heutigen Energiepreisen und je
nach Energieträger bei 400 bis 1000 Franken pro Jahr. Damit lassen sich die
Mehrinvestitionen für die MINERGIE®-Massnahmen nicht amortisieren. Zentrale
Anliegen von MINERGIE® sind aber eine bessere Lebensqualität (Komfort,
Gesundheit, Wohlbefinden), der langfristige Mehrwert des Baus und der Klima-
und Umweltschutz.
Fachpartner
Wir sind
seit 2003 MINERGIE-Fachpartner
und verfügen über eine grosse Erfahrung. Seit dem Jahr 2002 haben wir 14
Einfamilienhäuser und 4 Mehrfamilienhäuser zertifiziert. Haben Sie Fragen,
möchten Sie ihren Neu oder Umbau im MINERGIE-Standard realisieren?
Kontaktieren Sie uns, wir geben Ihnen gerne Auskunft.
MINERGIE
Gebäude im Kanton Luzern
EFH
Seehäusern, Oberkirch (2007)
EFH
Gassmatt, Buttisholz (2004)
Minergie-P
Das
Wichtigste in Kürze
Die
Markteinführung des Passivhaus-Standards unter der Marke MINERGIE® erfolgte
Mitte 2002.
MINERGIE-P® bedingt ein eigenständiges, am niedrigen Energieverbrauch
orientiertes Gebäudekonzept. Als ungenügend erweist sich insbesondere, das
Projekt eines Niedrigenergie- oder eines MINERGIE® -Hauses mit einer
zusätzlichen Wärmedämmschicht einzupacken. Ein Haus, das den sehr strengen
Anforderungen von MINERGIE-P® genügen soll, ist als Gesamtsystem und in allen
seinen Teilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb
optimiert. Der neue Standard MINERGIE-P® stellt hohe Anforderungen an das
Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik. Zum erforderlichen
Komfort gehört namentlich auch eine gute und einfache Bedienbarkeit des
Gebäudes, bzw. der technischen Einrichtungen.
Die
wichtigsten Anforderungen an ein Minergie-P Gebäude:
- spezifischer
Wärmeleistungsbedarf
- Heizwärmebedarf
- gewichtete
Energiekennzahl
- Luftdichtigkeit
der Gebäudehülle
- Haushaltgeräte
- Passiver
Wärmegewinn durch Sonneneinstrahlung
Der
Standard MINERGIE-P® soll einen noch niedrigeren Energieverbrauch
anstreben als der MINERGIE® -Standard. MINERGIE-P® gilt für die
Gebäudekategorien: I Wohnen MFH, II Wohnen EFH und III Verwaltung.
Erstes
MINERGIE-P Haus im Kanton Luzern
Im 2003
haben wir in Zusammenarbeit mit Norbert Aregger das erste Minergie-P Haus im
Kanton Luzern zertifiziert. Das Einfamilienhaus verfügt über eine
Kontrollierte Lüftungsanlage, eine Solaranlage zur Aufbereitung des
Warmwassers und ein Cheminée im Wohnbereich zur Beheizung der Räume. Durch
die gute Nutzung der Sonnenstrahlung konnte auf ein herkömmliches, wasserführendes
Heizsystem verzichtet werden. In Zusammenarbeit mit der Familie Schürmann
wurde so eine massgeschneiderte Lösung für ihre Bedürfnisse gefunden.
EFH Fam.
Schürmann, Buttisholz (2003)

Wohnbereich
Unterschied
Minergie zu Minergie-P

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